Pressestimmen

Die Presse berichtet:

„Geld erreicht Kinder direkt“

Sternenglück: Wanderer und Frauengemeinde übergeben Spende

Geld erreicht Kinder direkt

Gewerbevereinsvorsitzender Thomas Zoepke (l.) und Monika Zoepke (4.v.r.) von Sternenglück, nehmen aus den Händen von (v.l.) Werner Strauch, Marianne Seitz, Rita Strauch, Ursula Calero, Rosi Schöneck und Ursula Kuhn bei TV Gredel die Spenden von der TV-Wandergruppe und der Frauengemeinschaft Rohrhof entgegen. ( Bild © themel)

Brühl. "Ich habe dich mit einigen Kindern vor dem Schreibwarenladen gesehen, als sie vor Freude über ihre neuen Schulranzen über die Straße gehüpft sind", richtet sich Marianne Seitz von der katholischen Frauengemeinde Rohrhof an Monika Zoepke von der Stiftung Sternenglück. Zoepke nickt: "Ja, da war ich gerade mit ihnen Schulsachen kaufen." So wird direkt offensichtlich, wie das Geld der Stiftung in Brühl eingesetzt wird. Und auch diesmal soll die Aktion gleich zwei Spenden erhalten, um andere Kinder glücklich zu machen.

Die Spannung bei TV Gredel, wo die Spendenübergabe für die Stiftung stattfindet, steigt. Jeder ist auf die Summe gespannt, die beim verkaufsoffenen Sonntag zur Kerwe durch die TV-Wandergruppe "Dicker Zeh" und den Adventsbasar der Rohrhofer Frauengemeinde zusammengekommen ist. Insgesamt werden an diesem Tag 1032,50 Euro jeweils rund zur Hälfte von Seitz und Ursula Calero, Leiterin der Wandergruppe des Turnvereins, an die Stiftung übergeben. "Wir haben dem schlechten Wetter getrotzt und an einem Nachmittag über 30 Kuchen verkauft", erklärt Calero stolz über die Leistung ihrer Gruppe.

"Es ist nicht leicht, so eine Stiftung ins Leben zu rufen", lobt Thomas Zoepke, Vorsitzender des Gewerbevereins, seine Frau Monika. Sie setzt sich mit Sternenglück für Kinder aus sozial schwächeren Familien des Ortes ein. Neben der Unterstützung durch materielle Dinge, wie die Schulranzen, steht die Integration sowie das Dabeisein-Können der Kindern im Vordergrund. "Die Spenden erreichen die Kinder direkt und vor allem auf unbürokratischem Weg. So kann man sich 100-prozentig darauf verlassen, dass die Kinder von jedem Cent profitieren", versichert Zoepke.

"Ich finde ja die alljährliche Glücksstern-Aktion im Advent, bei der man für einen Euro einen Papierstern kauft und darauf seinen Namen und die Adresse hinterlässt, auch klasse, da habe ich nämlich schon zweimal gewonnen", erzählt Ursula Kuhn und schmunzelt. "Aber Spaß beiseite, in erster Linie geht es um die Kinder. Sie brauchen Unterstützung, denn für ihre Situation können sie nichts", fügt sie ernst hinzu. Um das zu erreichen, bastele die katholische Frauengemeinschaft Rohrhof gerne vor der Adventszeit für ihren beliebten Basar zugunsten der guten Sache. dt

© Schwetzinger Zeitung, Samstag, 19.10.2013